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Woelk - die letzte Vorstellung  



Ulrich Woelk
Die letzte Vorstellung
Roman

304 Seiten
19.90 EUR (D)/ 20.50 EUR (A) /33.60 SFR
Hoffmann&Campe August 2002

Deutschland im Spätherbst: Während seines morgendlichen Laufs über die Deiche entdeckt ein Jogger einen brutalen Mord. Das Opfer, so stellt sich heraus, ist ein ehemaliges RAF-Mitglied.

Bei den ermittelnden Beamten treffen zwei Menschen mit ganz unterschiedlichen Biographien aufeinander: Anton Glauberg, ein schweigsamer Vierzigjähriger, dessen Ehe gerade in die Brüche zu gehen droht, und die zehn Jahre jüngere, in Ost-Berlin aufgewachsene BKA-Beamtin Paula Reinhardt. Bei der Suche nach der Wahrheit, so wird bald deutlich, geht es nicht nur um Indizien, sondern um unterschiedliche Erfahrungen. Für die einstige DDR-Bürgerin Paula Reinhardt ist der RAF-Terrorismus in doppelter Hinsicht verwerflich, als zynische Form der Kriminalität sowie als Resultat einer Ideologie, unter der sie hat leiden müssen. Je nach östlichem oder westlichem, historischem oder heutigem Standpunkt, ändert sich das Bild aus Verfehlung und Schuld, das sich allmählich ergibt. Wie seine Hauptfigur Anton Glauberg ist Ulrich Woelk ein Meister der genauen Beobachtung, der seine Umgebung analysiert und deutet. Und wie viele Aspekte der Fall auch immer haben mag - am Ende kann es nur einen Täter geben. "Die letzte Vorstellung" ist ein hochkarätiger gesellschaftspolitischer Roman, der die Fragen nach Gewalt, politischer Macht und Verantwortung neu stellt

 
 
 



Rolf Zacher
17. SEPTEMBER 2009
KEINE POST und AUTOGRAMMWÜNSCHE!

 



Rolf Schneider
24. OKTOBER 2009
Marienbrücke
Potsdam - Lange Nacht der Literatur
 


Jürgen Petschull
28. OKTOBER 2009
Der letzte Tanz im Paradies. Roman
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Peter Pragal
3. NOVEMBER 2009
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Jürgen Petschull
4. NOVEMBER 2009
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Stuart Pigott
18. NOVEMBER 2009
Wein weit weg
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